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30 plus
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Mittwoch, 1. Februar 2012, 19:30
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HIOB – Deutsches Schauspielhaus - 20 Uhr
Wir treffen uns um 19.30 Uhr am Theater.
Karten können über das Internet und über Nicole Knaack bestellt werden:
Nicole Knaack, Tel. 040 - 73 59 75 15.
Über das Stück:
Wie kann man Gott ehren, wenn er zulässt,
dass man alles verliert? Joseph
Roth macht aus dem biblischen Hiob-
Stoff eine berührende Legende, die in
der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg beginnt.
Im Grenzgebiet des russischen
Zarenreichs wohnt der fromme Jude
Mendel Singer mit seiner Familie. Demütig
nimmt er jedes Leid als Prüfung
Gottes hin. Als sich die Tochter mit
Kosaken einlässt, weiß er sich nur einen
Rat: Ein besseres Leben in Amerika.
Sein behindertes Kind muss wegen
der strikten Einreisebestimmungen zurückbleiben.
Fortan wird Mendel von
Schuldgefühlen verfolgt. Die Neue
Welt wird vom Sehnsuchtsort zum Schauplatz weiterer Schicksalsschläge.
In ohnmächtiger Wut kehrt er sich von
Gott ab. Doch im Moment der größten
Verzweiflung geschieht ein Wunder.
In HIOB beschreibt Joseph Roth Menschen,
die zwischen ihren traditionellen
Wurzeln und den Forderungen der
Moderne nach Flexibilität und Mobilität
förmlich zerrissen werden. Solche
Schicksale nahmen um 1900 vielfach
in Hamburg ihren Anfang, als die Stadt
ein bedeutender Auswandererhafen für
hunderttausende osteuropäische Juden
auf ihrem Weg nach Amerika war. Ihnen
stand nun die Anpassung an eine
völlig neue Lebenswelt bevor.
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