Sie war ein Segen für unsere Gemeinde
und ihre Arbeit wird nachwirken. Voller
Dankbarkeit sagen wir „Gott befohlen“
und lassen Gabi Fenske ziehen!
Die Kinder und Jugendarbeit hat sie nach unruhigen Umbruchzeiten wieder aufgebaut und zu einem lebendigen Zentrum unserer Gemeinde gemacht. Dabei war von ihr gefordert, sich ständig den neuen Rahmenbedingungen anzupassen: z.B. die Umstellung der traditionellen Gruppen auf fast durchgängig projektartige Angebote. Das hat ihr selbst nicht immer gefallen, aber sie hat es toll hingekriegt. Und sie hat es geschafft, gleichzeitig für Wärme, Verbindlichkeit und inhaltliche Tiefe zu sorgen. Dazu hat auch das „talk-to-Gabi“ - Gesprächsangebot für alle, die in der Kinder- und Jugendarbeit aktiv sind, gesorgt.
Die „Pocket-Church“ in Kooperation mit der Nachbargemeinde St. Michael zeigt wie bunt das Gemeindeleben für junge Menschen ist. Darauf sind wir stolz. In der Konfirmandenarbeit hat Gabi Fenske Generationen von Konfis zusammen mit den Pastoren und dem Team die „Essentials“ des Glaubens nahegebracht. Konfi-Unterricht mußte bei ihr realitätsnah, lebendig und praktisch sein. Mit vielen neuen Ideen hat sie dafür gesorgt, dass es Kirche Spaß macht – den Konfis und dem Team.
Die älteren Jugendlichen des Teams hat sie „zusammengehalten“, ausgebildet und begleitet. Das war kostbar für unsere wichtige Arbeit mit den Konfirmanden!Ganz neu aufgestellt hat Gabi den Bereich des „Fundraising“. Sie hat auf die gute Spendentradition in unserer Gemeinde aufgebaut. Gabi hat uns auch aufgrund ihrer fundierten Ausbildung gezeigt, wie wichtig Fundraisingarbeit für eine Kirchengemeinde ist. Es ist nicht nur wichtig, Spenden zu sammeln, sondern die Beziehungen zu den Spendern zu pflegen. Das ist aber ganz prinzipiell unsere Aufgabe, wenn Gott uns denn aneinander weist. Geldflüsse sind Ausdruck gelingender Beziehungen, und so gehören sie nicht schamhaft an den Rand – „über Geld redet man nicht!“ – sondern ins Zentrum in einer Haltung von Dankbarkeit und Wertschätzung.
So hat Gabi viel und segensreich in unserer Gemeinde gewirkt. Sie hat ihre Aufgaben gemäß ihrem Auftrag erfüllt, aber das Gemeindeleben weit darüber hinaus mitgestaltet. Es war ihre Zugewandtheit, ihr Gottvertrauen und Glaubens-Freude, ihre systematische Arbeitsstruktur und wertschätzende Begleitung, von der wir alle profitiert haben. Sowohl für die Ehrenamtlichen als auch die Hauptamtlichen hat Gabi Fenske eine wohltuende, stärkende und vorwärtsbringende Wirkung gehabt. Mit ihr waren wir alle „besser“.
Wir verabschieden uns von Gabi Fenske mit Dank und Segenswünschen und hoffen, dass sie zusammen mit ihrem Mann Ralf eine gute neue Heimat in Rostock findet.
Der Kirchenvorstand
Mein Abschied!
Schon am 23. Oktober wurde ich aus der Gemeinde St. Petri und Pauli offiziell verabschiedet. Mein Mann hat eine neue Arbeitsstelle in Rostock angenommen, und ich bin dort nun als Schulsozialpädagogin tätig.
Die sieben Jahre in St. Petri und Pauli werde ich immer in bester Erinnerung behalten. Ich bedanke mich herzlich bei allen Kindern und Jugendlichen für die vielen schönen Erlebnisse bei Reisen, Projekten und in Gruppen. Es ist etwas ganz besonderes, in einer so lebendigen und freundlichen Gemeinde zu arbeiten – sozusagen auf Wolke 7. Dazu haben natürlich auch meine Kolleginnen und Kollegen und der Kirchenvorstand beigetragen, denen ich dafür ebenfalls danke.
Es ist für mich eine große Freude, die Kinder- und Jugendarbeit bei meiner Nachfolgerin Yvonne Großmann in guten Händen zu wissen. Bitte unterstützen Sie sie ebenso liebevoll bei ihrer Arbeit, wie ich es erlebt habe.
Gabi Fenske





